Psychische Gesundheit & Glück

Ein Freund von mir meditiert jeden Abend vor dem Schlafen. Dabei konzentriert er sich zuerst auf seinen Atem, fühlt in sich hinein und lässt positive und negative Gedanken an sich vorbeiziehen. Stressige Ereignisse des Tages oder der letzten Wochen sind dann weniger erdrückend. In ihm breiten sich Ruhe und Gelassenheit aus. Atemfrequenz und auch Blutdruck sinken. Seit er meditiert, schläft er besser und Albträume kommen seltener vor. Am nächsten Morgen ist er erholt und startet entspannt in den Tag.
Eine Bekannte von mir ist Künstlerin. Emotionen, Gefühle und auch traumatisierende Ereignisse malt sie auf. Daraus resultiert jedoch kein wirkliches Abbild von z.B. einer Tragödie. Vielmehr spiegeln die Farben ihre Stimmung wider und bringen so ihre Gefühlslage zum Ausdruck. Sie verlaufen mal sanft ineinander, mal treten Übergänge auffallend hervor. Indem sie ihre positiven und negativen Gefühle auf die Leinwand bringt, verarbeitet sie Ereignisse mit etwas, das sie glücklich macht. Das Malen ist ihre Leidenschaft und wirkt als positiver Katalysator auf ihr Wohlbefinden.
Sowohl der Freund als auch die Bekannte besitzen eine derart positive Ausstrahlung, dass sich die Illusion ergibt, nur neben ihnen zu stehen genügt bereits, um ein bisschen davon abzubekommen und selbst etwas glücklicher zu werden.

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Partners

Speakers

  • Prof. Dr. Andrew Oswald Professor of Economics, University of Warwick
  • Prof. Dr. Ronnie Schöb Professor for International Public Economics, Free University Berlin
  • Prof. Dr. Ruut Veenhoven Emeritus Professor Social Conditions of Human Happiness, Erasmus University Rotterdam
  • Prof. Dr. Carmelo Vazquez President of the International Positive Psychology association
  • Prof. Dr. Marc Hassenzahl Folkwang University Essen
  • Dr. Martijn Burger Academic Director Erasmus Happiness Economics Research Organisation
  • Dr. Adam Okulicz Kozaryn Researcher Rutgers University
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